Über mich

Lerne mich einfach kennen und wir finden heraus ob wir zueinander passen. Das Leben entwickelt sich so schnell und ich müsste diese Seite täglich aktualisieren. Manche sagen ich sei ein Verrückter. Einige haben schon zu mir gesagt: „Du hast voll die Christus-Energie“ – Danke. Die, die mich vom Sport kennen, sagen: „Du bist eine Kampfsau“. Meine Lebensgefährtin schätzt meine Sensibilität und dass ich ein „Spürer“ bin. In einem aktuellen Projekt, für das ich längerfristig engagiert bin, wird mein Wissen über Vertrieb, Marketing und Kommunikation sehr geschätzt.

Auf dieser Seite gebe ich Dir einen Einblick in mein Leben und wie es dazu kam, dass ich heute als Coach und Trainer arbeite.

Das Verhalten, die Persönlichkeit, die Tiefe des Menschen und die geistige Welt haben mich schon immer fasziniert.

Meine Kernkompetenz liegt in der persönlichen Entwicklung. Ich bin selbst durch eine tiefe Entwicklung gegangen und nach vielen Rückschlägen, Krisen und Schicksalschlägen wieder aufgestanden. Ich habe als kleiner Junge durch eine Krebserkrankung mein Bein verloren und 1 Jahr mit dem Tod gekämpft und mit Ende 20 entstand daraus, wie aus dem Nichts meine erste große Lebenskrise. Bis Ende 20 hatte ich ein fröhliches Leben geführt. Bereits im Behindertensport erfolgreich, Parties, immer auf Achse und immer Spaß, hatte mich mit Mitte 25 selbstständig gemacht und bin in die Welt gezogen um erfolgreicher Unternehmer zu werden, das große Geld zu machen. Die ganzen traumatischen Kindheitserlebnisse um meine Amputation waren so gut weg gepackt, dass ich nie auf die Idee gekommen wäre, dass da was in mir schlummert. Mich kannten alle als den fröhlichen Sunnyboy, der sein Schicksal gemeistert hat und dann Bumm. Ich war pleite, gesundheitlich am Ende. Eine Überdosis Beruhigungsmittel, die mir in der Klinik verabreicht wurden, hatte zum Atemstillstand geführt und ich hatte meine zweite Nahtoderfahrung. Zu dieser Zeit hatte niemand mehr an mich geglaubt. Pleite, 500.000 DM Schulden, Schwerbehindert, Dachschaden – der wird bis zum Lebensende ein Sozialfall bleiben. Es gab nur 2 Menschen, die an mich geglaubt haben. Mein bester Freund Ralph und ich selbst.

Diese große Krise sehe ich heute als mein größtes Glück und ich bin sehr dankbar. Ich habe in all der Zeit immer den Funken in mir gespürt, dass alles irgendwie doch richtig ist und habe mich dann Stück für Stück meinen Themen gestellt und habe angefangen bewusst an mir zu arbeiten. Ich hatte das Glück, dass ich überwiegend sehr gute Lehrer, Coaches und Therapeuten in mein Leben gezogen hab, die mich begleitet haben. Am Anfang wollte ich Schamane werden und Heiler und dann das und das und das – ich schmunzle heute darüber. „Heiler mit kleinem h oder mit grossem H?“. Diese Frage meiner Mentorin und Lehrerin hat mich damals ziemlich getroffen und ich war erst mal beleidigt. Aber Sie hat so recht. Erst mal selbst heil werden, bevor man glaubt anderen irgendwie helfen zu können. Dann kommt vielleicht die Erkenntnis, dass man anderen gar nicht helfen kann. Man kann einer alten Dame über die Straße helfen oder ein kleines Kind vor dem heranbrausenden Auto retten aber einen anderem Menschen bei einem persönlichen Prozess helfen oder ihn heilen ist nicht möglich. Das ist im Kern sogar übergriffig. Woher nehmen wir uns das Recht zu wissen, was dem anderen hilft und was er braucht. Das habe ich mir fett hinter die Ohren geschrieben, falls mein Ego mal wieder zu groß wird.

Wir können andere Menschen mit Mitgefühl begleiten, Türen öffnen, die (vielleicht) richtigen Fragen stellen und unser Wissen unsere Kraft und unser Bewusstseinsfeld als Angebot zur Verfügung stellen. Den Weg gehen darf jeder selbst. Das macht unabhänigig und frei.

Hätte ich damals am Ende meiner Krise 2004 auf 99,9 % der Menschen meines Umfeldes, meine Eltern, meine Ärzte, Freunde, Therapeuten gehört, hätte ich mit großem Glück vielleicht wieder als Sozialversicherungsfachangestellter einen Job gefunden und bis zur Rente meine Schulden abbezahlt. Ich hätte vermutlich jeden Tag gelitten, wenn ich zur Arbeit gefahren wäre.

Es war auch für mein Umfeld nicht leicht. Sie haben aufgrund ihrer Konditionierungen und Glaubenssätze gehandelt. Schwerbehinderterer, hochverschuldet, psychisch am Ende = Sozialfall = sichere Arbeit = Weg für ihn.

Als ich dann meine Münzflasche geplündert hatte und mir eine gebrauchte Buttonmaschine gekauft habe und gesagt habe ich mach mich wieder selbstständig, erntete ich entweder im besten Fall ein Achselzucken oder mildes Lächeln und im schlimmsten Fall „verächtliche“ Blicke oder Kommentare wie: „Was willst Du denn damit?“, „Wer braucht den Buttons?“, „Das funktioniert nicht!“, „Es hat schon letztes mal nicht geklappt!“, „Haben Sie Dir das bei den Seminaren gesagt?“ etc..

Ich hatte mich in dieser Zeit mit meinen Gläubigern auf einen Vergleich geeinigt und habe dann mit den besagten Münzen aus der Flasche die gebrauchte Buttonmaschine gekauft, mir eine Webseite (www.mister-button.de) gebastelt und habe einfach angefangen ohne zu ahnen was daraus wird. Nach 12 Jahren habe ich dann 2016 Mister-Button verkauft. In den 12 Jahren hatte ich in der Spitze bis zu 12 Mitarbeiter und ich habe Millionen der kleinen bunten Dinger verkauft.

Ich hatte genügend Geld um schnell meine alten Schulden zu bezahlen und um mir all die Seminare, Einzelcoachings und Ausbildungen zu leisten, die ich machen wollte.

Ich bin Weltmeister im Sitzball geworden und habe als erster Sportler mit Handicap den Ironman 70.3 auf Rügen gefinnished. Auf vielen Reisen habe ich meinen Horizont erweitert und ich lebe mittlerweile auch wieder in einer glücklichen Beziehung mit meiner Seelengefährtin Christalla.

In diesen 15 Jahren hat mir sicher nicht jeden Tag die Sonne aus dem Arsch geschienen. Ich habe weiter Höhenflüge und Tiefschläge erlebt und jeder Tiefschlag, wie meine gescheiterte Ehe haben mich wachsen lassen und mir meine Themen aufgezeigt. Das Leben ist Veränderung und Entwicklung. Es liegt an uns, wie wir damit umgehen und was wir daraus machen.

Ich hab Lust auf Menschen die Lust haben, sich oder etwas zu bewegen und ich liebe die tiefe Arbeit mit Menschen die sich an ein großes Thema oder einen großen seelischen Schmerz heran wagen wollen.

Wenn Du in einer Krise steckst und bereits verstanden hast, dass Du der Einzige bist, der das ändern kann und bereit bist hin zu schauen, dann wäre es mir eine große Ehre und Freude, Dich ein Stück auf Deinem Weg intensiver zu begleiten. „Wer die Schuld hat, hat die Macht“. Diesen Spruch habe ich in einem Buch von Bodo Schäfer vor vielen Jahren gelesen. Das ist auch das Einzige an was ich mich konkret erinnern kann. Dieser Spruch hat mir schon sehr oft geholfen, wenn ich mal wieder anderen die Schuld für meine Situation gegeben habe.

Ich formuliere es so: „Wer die Verantwortung übernimmt, hat die Macht!“ – Ja das kann manchmal auch weh tun und man will es in dem Moment nicht hören. Wir können immer nur uns und unsere Einstellung zum Leben, einen Menschen oder einer Situation ändern.

Ich habe selbst intensiv an mir geabreitet und viele Prozesse gemacht und dann irgendwann nach vielen Ausbildungen gespürt, dass ich jetzt soweit bin Menschen wirklich zu begleiten. Alle Methoden und Techniken, die ich anwende habe ich selbst bei mir angewendet und mittlerweile ist einiges zusammen gekommen:

Diplome (ECA-zertifiziert – Coachakademie Schweiz):

• Systemischer Trainer & Erwachsenenbilnder
• Systemischer Coach u. Berater St.Galler Coaching Modell
• Systemischer Aufsteller Coach
• Systemischer Leadership Coach & Trainer
• Syst. Business & Management Coach
• Systemischer Train the Trainer

• Zertifizierung persolog® Persönlichkeits-Modell
• Zertifizierung persolog® Zeitmanagement-Modell

Ausbildungen:

• Craniosacrale Therapie
• Traumaarbeit | Somato Emotional Release
• System-Coach (ECA-zertifiziert)
• WOF-Feuerlauftrainer
• 4-jährig. Fortbildung syst. Berater
• 3 Schamanische Lerngruppen (über 10 Jahre)

Fortbildungen:

• Kraft der Sprache – Boris Grundl Leadershipakademie
• Die Kunst Dein Ding zu machen – Christian Bischoff
• Die Kunst Glück und Erfüllung zu finden – Christian Bischoff
• Die Kunst selbstbestimmt zu leben – Christian Bischoff
• Systemvertrieb – Dirk Kreuter
• Heilcamp Peru – Don Pedro Guerra

Entscheidend ist aber nicht die Methode oder Technik. Entscheidend ist die Bereitschaft des Klienten und die Bereitschaft und Tiefe des Coaches, Thearpeuten oder Trainers seinen Klienten unterstützend und mitfühlend zu begleiten.

Ich freue mich Dich kennen zu lernen.

Du kannst mich entweder unter 0175/1532806 erreichen oder schreib mir eine Mail.

Der Mensch im Mittelpunkt

„Die Sehnsüchte der Menschen sind Pfeile aus Licht. Sie können Träume erkunden, das Land der Seele besuchen, Krankheit heilen, Angst verscheuchen und Sonnen erschaffen.“ Indianische Weisheit

„Der Sport war und ist eine große Leidenschaft. Die größten Highlights waren für mich das WM Finale in Ruanda und das Überwinden meiner Grenzen beim Ironman auf Rügen. Gerade beim Sport hat mir meine mentale Stärke, ein klarer Fokus und meine Flexibilität immer geholfen.“

Dieses Foto ist am Kivu-See in Ruanda bei der Sitzball-WM entstanden. Die WM war sicher mein größtes sportliches Highlight aber mindestens genau so prägend und berührend war die Reise, das Leben und die Menschen an sich.

„Wer ans andere Ufer möchte,
muß so oder so den Fluss überqueren.
Worauf also warten?“ Indianische Weisheit

(Foto: Reise nach Peru zu Don Pedro Guerra mit Stimmcoach Arno Fischbacher)

„Der erste Friede, der Wichtigste, er ist der, welcher in die Seelen der Menschen einzieht, wenn sie ihre Verwandtschaft, ihr Einssein mit dem Universum begreifen und inne werden, dass im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt und das diese Mitte tatsächlich überall ist. Sie ist in jedem von uns.
Dies ist der wirkliche Friede, alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon.
Der zweite Friede ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird.
Und der dritte ist der zwischen Völkern.
Doch vor allem sollt ihr verstehen, dass es nie Frieden geben kann, solange nicht der erste Friede vorhanden ist, welcher wie ich schon so oft sagte, innerhalb der Menschenseelen wohnt! “
Hehaka Sapa (Black Elk), Sioux